Der Blick zurück in die Gegenwart

Der Blick zurück in die Gegenwart

Der Blick zurück in die Gegenwart

Kurier am 18.03.2020
Matthias Horx: „Das ist ein historischer Moment“ https://bit.ly/2WFvikS

 

In diesem Artikel erklärt der Zukunftsforscher Matthias Horx die Methode der RE-Gnose: stellen wir uns vor vor:

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher?

Wie damals vor Corona?

Oder sogar besser?

Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. …

Der Blick zurück als Chance

 

Welche Erkenntnisse lassen sich aus diesem Beispiel für Deine aktuellen Problemstellungen ziehen?

Stell Dir vor, du blickst in einem halben Jahr auf Deine aktuelle Situation zurück. Die heiße Phase ist vorbei und Du bist schon einige Schritte weiter. Vielleicht wunderst Du Dich über so manches Problem „von damals“:

  • War es wirklich so schlimm?
  • Worin hast Du zu viel Engergie vergeudet?
  • Wo hättest Du mehr investieren sollen?
  • Hättest Du bedachter oder schneller handeln sollen?
  • Was war wichtig und was eher unwichtig?
  • Wer konnte Dir weirterhelfen?
  • Wer hat Dich behindert?
  • Wo bist Du über das Ziel hinaus geschossen?

… usw.

Mit diesem zeitlichen Abstand lassen sich viele Rückschlüsse ziehen und ermöglichen Dir vielleicht schon heute Deine Idee, Dein Projekt oder Deine Ziele zu optimieren bzw. verändern.

Tipp: Natürlich kannst Du Dich in der Zukunft auch schon für heute loben 😉 

Wie gefällt Dir diese Methode? Ich freue mich auf Deine Kommentare!

 

Wie immer stehe ich Dir gerne bei der Lösung Deiner individuellen Aufgaben persönlich zur Verfügung. Auch per Telefon, Email oder Videokonferenz!

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Corona crisis

Ist Dein Projekt krisensicher? 12 Fragen

Die Krise als Chance

Die aktuelle (Krisen-)Situation stellt Dich und Deine Ideen vor völlig neue Herausforderungen! In kürzester Zeit verändern wir unsere Gewohnheiten und passen unser Leben so gut als möglich der Lage an. Es zeigt sich, unsere Gesellschaft ist ziemlich krisensicher.

Nimm Dir daran ein Beispiel und erweitere Deinen Horizont auch in Bezug auf Dein Projekt! So kannst Du bereits jetzt darüber nachdenken, wie sich diese Veränderungen auch auf Deine Idee oder Dein Projekt auswirken! (Überraschende) Krisen begleiten uns nun schon Jahrzehnte, wir sollten lernen mit diesen Problemstellungen zu leben und sie zu unserem Vorteil nutzen!

12 Fragen

Hier habe ich einige allgemeine, aktuelle Fragen versammelt. So kannst Du mit dem Überprüfen Deines Projekts / Deine Idee sofort beginnen:

  • Welche „neuen Werte“ (neues Miteinander, Kommunikation, Arbeitsmethoden, Achtsamkeit,… Stellenwert von Gesundheit, Politik, Wirtschaft…) entstehen und wie wirken Sie sich auf meine Idee / mein Projekt aus?

  • Welchen Stellenwert haben meine Kunden / wie gehe ich mit Ihnen um?

  • Welche neuen Bedürfnisse entstehen?

  • Wie kann ich mit meiner Idee / meinem Projekt diese Bedürfnisse stillen?

  • Welche Probleme entstehen duch die aktuelle Lage und wie kann ich Ihnen begegnen?

  • Welche Kanäle stehen mir offen (online / offline)?

  • Wie kann ich meine Idee mit Lehren aus der Krise erweitern?

  • Kann ich meine Idee / mein Projekt präziser formulieren?

  • Bin ich bereit Veränderungen anzunehmen?

  • Kann ich mein Projekt skalieren / bei Bedarf kleiner oder größer machen?

  • Was ist mir besonders wichtig? Was möchte ich vermitteln?

  • Was habe ich davon? Wirtschaftlicher Erfolg, Anerkennung, Selbstverwirklichung, ein berufliches Standbein, ein Prestigeprojekt,…

Kennst Du noch weitere Fragen, die zur Überprüfung eines Projekts beitragen? Ich freue mich auf Deine Kommentare!

Natürlich ist diese Liste weder vollständig noch für jede Idee relevant, aber sie soll Dir Inspiration zu einem Risikomanagement sein!

Vor welchem Problem steht Dein Projekt / Deine Idee aktuell – und wieso? Überlege Dir auch Maßnahmen zur Verbesserung!

Wie immer stehe ich Dir gerne bei der Lösung Deiner individuellen Aufgaben persönlich zur Verfügung. Auch per Telefon, Email oder Videokonferenz!

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Do's and Don'ts

Homeoffice – Do’s and Don’ts

Als Künstler und Ideencoach bin ich es gewohnt meinen Arbeitsalltag selbst zu organisieren. Die Freiheit der Selbstverantwortung kann für Neulinge rasch zur Falle werden. Daher möchte ich Dir hier einige Tipps zur Strukturierung Deines Arbeitstages mitgeben.

Home Office ist Arbeit!
Vermeide es, Dir zu viele Freiheiten zu gönnen. Dies kann schnell in einen Arbeitsstillstand führen!

Halte Deine Arbeitszeiten ein!
Behalte, so gut als möglich, Deinen Arbeitsrhythmus! Arbeitsbeginn, -ende und die Pausen kannst Du zwar frei bestimmen, ich empfehle Dir aber trotzdem eine Regelmäßigkeit, die Du auch nur in Ausnahmefällen durchbrechen solltest.

Schaue Dir selbst über die Schulter
In Firmen herrscht im Allgemeinen eine Art gegenseitiger Kontrolle der Arbeitsmoral. Überprüfe Deine Einstellung! Wärst Du als Chef_in mit Deiner momentanen Arbeitsleistung zufrieden?

Kommunikation
Eine enge Abstimmung mit Kollegen und Vorgesetzten ist wichtig. Bleibe mit ihnen in regelmäßigem Kontakt, Tausche Dich aus, Liefere Updates und (wenn möglich) halte Videokonferenzen ab.

Klare Vorteile
– Dein Weg zur und vom Arbeitsplatz ist erheblich geringer. Genieße die gewonnenen Zeit!
– Gestalte Deine Pausen etwas anders als üblich. Koche dein Mittagessen selbst, lass Dir die Sonne kurz ins Gesicht scheinen, erledige einen (kurzen) Einkauf, …

Feierabend nicht vergessen
Mit dem Homeoffice können auch die Arbeitszeiten flexibler werden. Das heißt aber nicht, dass man rund um die Uhr auf Abruf stehen muss. Irgendwann reicht es mit der Selbstdisziplin 😉

Keine klaren Regeln
Beiderseitig müssen die Erwartungen an das flexible Arbeiten eindeutig definiert werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Deine Rechte und Pflichten  müssen im Vorfeld geklärt werden.

Aller Laster Anfang ist die Ausnahme
Disziplin ist ein unschönes Wort aber einmal gebrochen kann der Weg zurück steinig werden. Bedenke, welche Rechte und Pflichten Du an Deinem „normalen“ Arbeitsplatz hast!

Zeit im Internet vertrödeln
Gerade in Zeiten laufender Neuigkeiten und Informationen ist eine bewusste Grenze zu ziehen! Wir allen wissen, das Surfen verschlingt viel Zeit!

Experimente
Ich selbst bin zwar ein Freund von Experimenten, jedoch zählt das Homeoffice nicht dazu. Den Arbeitsplatz gemütlich unter einen Baum verlegen, sich in neue Software einarbeiten, Aufgaben „kreativ“ verschieben u. ä. sorgen für Ablenkungen und derer gibt es schon genug!

Welche Tipps und Tricks zum gelungenen Homeoffice hast Du noch? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Hast Du Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser Methoden? Ich stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Nimm dafür doch bitte mit mir Kontakt auf!

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Kinderwünsche werden wahr

Kindheitswünsche werden wahr!

Video: How To Clean A Puddle (2008), Roland Wegerer (mehr)

Wo unsere Ideen, Projekte und Wünsche wohnen

Mit brennender Leidenschaft versuchen wir unsere Ideen umzusetzen oder Wünsche zu realisieren. Doch woher kommt dieses Verlangen und wie ist es entstanden?

Luftschlösser bauen. Fan sein und alles sammeln. Einfach nicht bremsen lassen. Neugierig sein. Etwas mit wenig Material und viel Fantasie bauen. Einen Trick so lange üben bis er funktioniert. …

Bei genauerer Betrachtung werden auch einige Deiner Projekte einen direkten Bezug zu Deiner Kindheit haben. „Kindliches Fachwissen“ bildet oft die Basis einer Idee für die wir brennen und die unser Leben begleiten. Jahrelang wird, oft unbewusst, thematisch gefiltert, Kenntnisse angereichert oder Techniken verfeinert. 

Nun ist es Zeit das Beste aus diesen zwei Lebensabschnitten zusammenzuführen!

 

Also seien wir öfter Kind! Erinnern wir uns an unsere Wünsche und nutzen diese Freiheit für weitere kreative und innovative Projekte! Utopische Wünsche von damals können heute leichter umgesetzt werden. Nimm die Leichtigkeit Deiner jungen Jahre wieder auf und hüpfe von Pfütze zu Pfütze! 

Wie entstehen bzw. entstanden Deine Projekte. Haben sie einen ähnlichen Ausgangspunkt oder sind sie auf ganz andere Weise entstanden? Ich freue mich über Deinen Kommentar 🙂

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Besprechung

Geheime Liste zur Strukturierung Deiner Idee!

Meine Geheimstrategie


Seit Jahren verwende ich ein Schema um meine Ideen zu ordnen, skalieren oder restrukturieren. Bis vor wenigen Wochen hielt ich diese, von mir entwickelte Checkliste für mein großes Geheimnis und Erfolgsgarant! 

Dann entdeckte ich bei meinen Recherchen die Osborn-Checkliste von Alex F. Osborn, die 1957 veröffentlicht wurde. Nun ja, ich hatte nicht das Rad erfunden!

Trotzdem möchte ich dieses Schema hier vorstellen um Dir die Möglichkeiten dieser Checkliste aufzuzeigen:

 

Die Osborn-Checkliste ist eine Kreativitätstechnik,

die sich durch spezifische schematische Fragen besonders für die Verbesserung oder Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen eignet. Das zielt darauf ab, etablierten Ideen, Produkten oder Prozessen weiteres Innovationspotenzial abzugewinnen.

 

Welche Punkte stehen auf der Osborn-Checkliste?

Punkt 1: Andere Verwendung
Gibt es alternative Verwendungen für X? Wie kann ich es noch einsetzen?

Punkt 2: Anpassen
Was ist so ähnlich wie X? Was kann ich nachahmen? Zu welchen anderen Ideen/Verwendungen regt es an?

Punkt 3: Abwandeln
Kann ich X eine neue Wendung, eine neue Richtung verpassen? Ihm eine neue Form geben?

Punkt 4: Vergrößern
Kann ich etwas hinzufügen? Es vergrößern? Verlängern, stabiler, stärker, dicker machen? X vervielfachen, ihm einen zusätzlichen Wert oder eine Komponente hinzufügen?

Punkt 5: Verkleinern
Was kann ich wegnehmen? Verkleinern? Kompakter gestalten? Verkürzen, auslassen oder weglassen? Kann ich einen Bestandteil abwerten?

Punkt 6: Ersetzen
Was kann ich ersetzen, austauschen? Und was stattdessen verwenden? Ein anderes Material, eine Zutat, einen anderen Prozess nutzen? Es an einem anderen Ort einsetzen, ihm einen anderen Klang geben?

Punkt 7: Umordnen
Kann ich eine Reihenfolge oder das Tempo ändern? Das Layout wechseln, X ein anderes Erscheinungsbild geben? Andere Dekoration verwenden? Einen Ablauf verändern?

Punkt 8: Umkehren
Wie sieht das Gegenteil von X aus? Kann ich es auf den Kopf stellen? Was würde es verschlechtern? Kann ich Rollen oder Aufgaben vertauschen?

Punkt 9: Kombinieren
Kann ich X mit etwas mischen oder kombinieren? Kann ich es in Einzelteile zerlegen?

Nicht jede Frage erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Doch die Autoren des Innovationshandbuchs wissen aus Erfahrung: „In den Fragen, die sich schwer oder sinnlos anfühlen, steckt erfahrungsgemäß das meiste Potenzial für neue Ideen“.

 Welche Vor- und Nachteile hat die Osborn-Checkliste?

  • Vorteile: „Besonders für ungeübte Teams ist die Osborn-Checkliste eine sehr große Erleichterung bei der Ideenfindung“, schreiben die Autoren im Innovationshandbuch. Zudem fördere die Technik die Innovationsfähigkeit und Kreativität des Teams.
 
  • Nachteile: Die Methode eignet sich nicht dafür, ganz neue Produkte, Projekte oder Prozesse zu entwickeln. 

Hast Du Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser Methode? Ich stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Nimm dafür doch bitte mit mir Kontakt auf!

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Humor als Geheimwaffe

Humor als Merkmittel

So wichtig ist Humor beim Lernen.
Fundstück: Interview mit Psychiater 
Michael Lehofer über Humor und Lernen. Kronenzeitung 25.01.2020

Humor und Lernen

Hast Du Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser Methode? Ich stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Nimm dafür doch bitte mit mir Kontakt auf!

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Disney Methode

Disney Methode: Denkblockaden überwinden

Wie Walt Disney seine Ideen überprüfte und so viele seiner Figuren erfand

 

Die Disney Strategie ist eine Kreativitätsstrategie zur Entwicklung von Visionen und Zielen, sowie deren kritischen Beurteilung und praktischen Realisation. Sie wurde entwickelt von Robert Dilts, der sie nach dem Vorbild von Walt Elias Disney modelliert hat. Eine gute Methode das Träumen wieder zu erlernen. Die Walt-Disney-Strategie ist ein Modell für drei Phasen in einem kreativen Prozess: 

(1) die Phase des Träumers (der Träumerin)
(2) die Phase des Realisten (der Realistin) und 
(3) die Phase des Kritikers (der Kritikerin).

Disney Methode Einzel

 

(4) die zusätzliche Position einer Moderators (einer Moderatorin) hat sich bewährt und wird vor allem bei Teams empfohlen.

 

Disney Methode Team

>>> Bitte beachten:
Der Kreis im Ablauf sollte geschlossen werden! Noch besser sind mehrere Durchläufe. So bekommt die Position des Träumers die Möglichkeit auf die Fragen des Kritikers zu antworten! <<<

 (1) Der Träumer (die Träumerin)

ist ein Zustand, in dem neue Ideen entstehen. Hier konstruieren sich Menschen fast keine Grenzen und Einschränkungen. Es geht um Ideen, Gedanken, Phantastereien, – nicht darum, was davon verwirklicht werden kann. Der Träumer entwickelt Ziele und Visionen. Er ist vor allem visuell und konstruiert visuelle Zukunfts-Bilder. Er ist assoziiert im Zustand des Träumens und konstruiert dissoziierte Zukunfts-Bilder (in denen eine Person sich selbst in der Zukunft sieht).

(2) Im Zustand des Realisten oder der Realistin 

der Fokus des Bewußtsein auf das konzentriert, was realistisch machbar ist und was nicht. Der Realist vollzieht im assoziierten Zustand das (oder Teile davon) nach, was der Träumer dissoziiert in der Zukunft getan hat.

Der Realist simuliert eine Gegenwart. In dieser Simulation entwickelt er einen konkreten Plan für die Ideen und Visionen aus dem Zustand des Träumens. Der Realist denkt logisch und erstellt einen logisch strukturierten Plan, z.B. wird ein Ziel in Detailziele zerlegt, die wichtigsten Schritte werden festgehalten, Aufgaben festgelegt und verteilt. Der Realist ist vor allem kinästhetisch: er überprüft mit seinem Gefühl den Zukunfts-Entwurf des Träumers und stellt sich gedanklich vor, daß er mit seinem Körper und seinem Tun realistische Handlungen in der Gegenwart setzt.

(3) Der Kritiker oder die Kritikerin

ist ein Zustand, in dem eine Person von ihrem Projekt dissoziiert ist. Der Kritiker ist eine Meta-Position, von der aus der bisher entwickelte Plan überprüft wird. In Abstand zu dem eigenen Vorhaben und distanziert von sich selbst, wird nüchtern überprüft, ob irgendetwas vergessen wurde, und ob es irgendetwas gibt, was die Durchführung des Planes verhindern könnte.

Der Kritiker arbeitet vor allem auf dem auditiven Kanal: er aktiviert den inneren Dialog, hört auf seine innere Stimme und fragt sich, was alles noch verbessert werden kann. Dieser Zustand hat viel mit der Vergangenheit zu tun, weil auch Erfahrungen aus der Vergangenheit aktiviert werden.

Das Modell des Träumers, des Realisten und des Kritikers beschreibt drei innere Zustände und Haltungen. Man kann sie auch als dreifache Polaritäten definieren. NLP betont den Wert jedes dieser drei Zustände: Um zum Beispiel Ziele zu finden, ist es sinnvoll die Träumerin, den Träumer zu aktivieren, um die Ziele zu verwirklichen ist es wichtig, der Realistin, dem Realisten den Plan erstellen zu lassen und der Kritikerin, dem Kritiker die Kompetenz der Überprüfung zu geben. Jeder dieser Zustände kann als Teil im Unbewussten definiert werden. Wie immer im NLP geht es um einen geordneten und zielgerichteten Umgang mit Teilen. Bei erfolgreichen Personen wurde festgestellt, daß sie die drei Zustände klar voneinander trennen und alle drei Haltungen praktizieren.

http://www.zeitblueten.com/news/walt-disney-methode/
http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Disney_Strategie
Siehe auch WIKIPEDIA

Hast Du Fragen oder Probleme bei der Umsetzung dieser Methode? Ich stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Nimm dafür doch bitte mit mir Kontakt auf!

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Photo by Niklas Tidbury on Unsplash

Ziele setzen. 7 goldene Regeln

Die Tage rund um den Jahreswechsel sind traditionell Rückblicken und Vorschauen gewidmet. Es ist aber auch eine hervorragende Zeit neue Ziele zu setzen oder ältere Ziele zu aktualisieren.

Ich mag Ziele und ich liebe den Weg dort hin! Daher nehme ich mir an diesen Tagen etwas Zeit um meine Ziele (neu) zu definieren, kontrollieren und gewissenhaft auf Aktualität zu überprüfen. WAS will ich erreichen (Ehrlichkeit siegt 😉 )  und vielleicht habe ich auch schon eine Ahnung WIE das Ziel erreichbar ist.

 

Gleich zu Beginn das Wichtigste!

 

 

  1. Ein Ziel muss messbar sein!
    Habe ich ein von mir gestecktes Ziel erreicht Ja oder nein? Kann ich ein Häkchen darunter setzen oder fehlt noch etwas?

     

  2. Ein Ziel soll erreichbar sein!
    Vielleicht kostet es etwas Mühe, aber Ziele, die von vornherein unerreichbar scheinen machen keinen Spaß.

     

  3. Das nicht Erreichen eines Ziels ist KEINE Katastrophe!
    Ziehe Lehren daraus und verbessere Deine Strategie, Ablauf, etc.

     

  4. Mach aus einem großen Ziel mehrere Kleinere!
    Ein großer Brocken kann sehr erschreckend sein. Mach kleinere Stücke daraus! So gibt es immer wieder kleine Erfolgserlebnisse (Meilensteine) mir einen Überblick zu verschaffen.

     

  5. Vermeide bei der Zielsetzung die Phrase „Ich möchte…“.
    Vorsicht Falle! Dass Du ein Ziel erreichen möchtest setze ich voraus! Und somit wäre das Ziel auch schon erreicht – weil Du eh möchtest… 😉

     

  6. Übererfülle Deine Ziele nicht!
    Klar. Es macht Spaß wenn man ein Ziel erreicht und es so richtig schön flutscht. Vielleicht produziert man im Übermut gleich 1000 Stück von einem Produkt, obwohl die Zielsetzung „nur“ 100 waren?
    Beachte: Es gibt noch andere Ziele, die Deiner Aufmerksamkeit bedürfen. Nutze den Elan um Dein Projekt voran zu treiben!

     

  7. Schreib Deine Ziele auf!
    Besorge ein Stück Papier und notiere mit der Hand(!) Deine Ziele. Nimm die Liste und klebe ihn an eine Tür, den Kühlschrank oder an sonstige Orte an denen Du täglich vorbei kommst. Fühl dich frei diese Liste zu erweitern, neu zu gestalten, Wichtiges zu markieren etc.

     

    Welche Tipps und Tricks kennst Du, um Ziele zu definieren und diese auch zu erreichen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

    Hier findest Du noch ein kurzes Video, von Alexander Bollmann (Bodybuilder | Professioneller Coach | Finanzierungsspezialist) der die oben beschriebenen Gedanken noch einmal zusammenfasst.

     

Sollte sich das Ziele definieren schwieriger gestalten als Du dachtest stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Nimm dafür doch bitte mit mir Kontakt  auf!

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Keine Angst vor Präsentationen und Reden – 11 persönliche Tipps

Viele Leute sind vor Präsentationen, Reden, Referaten, … nervös oder haben sogar Angst.  Auch ich bin immer wieder nervös bevor ich einen Vortrag starte. Aber diese Nervosität ist schnell nach den ersten Worten verflogen und eine gelungene Veranstaltung nimmt ihren Lauf!

 

Hier meine ganz persönliche Liste an Tipps um eine gute Präsentation zu gestalten:

Für Fragen oder Hilfe bei den Vorbereitungen nimm doch bitte mit mir Kontakt  auf! (ich beiße nicht 😉 )

  1. Die innere Einstellung zählt!
    MUSS ich etwas präsentieren? Oder DARF ich mein Wissen und Erfahrungen weitergeben? (am Ende dieses Eintrags kannst Du Deinen Rede-Typ bestimmen)

     

  2. Sei gut vorbereitet!
    Du brauchst nichts auswendig zu lernen, aber Du solltest wissen wovon Du redest. Ein kleiner Notizzettel mit Stichworten hilft um die wichtigsten Punkte nicht auszulassen. (Notiz an mich: nächster Artikel über Vorträge OHNE Detailwissen und Hilfsmittel), (zweite Notiz: wie gehe ich mit Fragen um auf die ich keine Antwort habe?)

     

  3. Nervosität ist normal!
    Kein Grund hektisch zu werden! Sogar berühmte Schauspieler/-innen oder Sänger/-innen berichten immer wieder vom Lampenfieber. Nervosität ist ein gutes Zeichen! Sie lässt Dich merken, dass Du am Leben bist und Du ein Ziel erreichen willst. Nimm Deine Nervosität wahr und behandle sie nicht als Feind!

     

  4.  Lass Dir beim Betreten der „Bühne“ Zeit!
    Starte nicht sofort Deinen Vortrag! Mach Dich mit Deiner neuen Situation vertraut. Schaue ins Publikum und stelle eine Beziehung her. Gib dem Publikum Zeit sich auf das Kommende einzustimmen und warte bis es soweit ist.

     

  5. Lass Dir beim Reden Zeit!
    Deine Stimme ist Schwingung. Wie z.B. ein Radio breitet sich auch Deine Stimme im Raum aus. Stell Dir vor wie lange es dauert bis die Schallwelle auch die hinterste Reihe erreicht! Alleine diese Vorstellung macht meine Stimme kraftvoller und ich rede etwas langsamer.

     

  6. Mache Pausen!
    Du brauchst Zeit zum Reden? Dein Gegenüber braucht Zeit zum Hören UND Verstehen! Möchtest Du Spannung erzeugen? Mach eine Pause!
    Gibt es Unruhe im Publikum? Mach eine Pause!
    Brauchst Du Zeit um Dich zu sammeln oder auf einen wichtigen Punkt vorzubereiten? Mach eine Pause!

     

  7. Sprich mit deinem Publikum!
    (Rhetorische) Fragen ans Publikum können eine willkommene Abwechslung sein ;-). Versuche mit Deinem Gegenüber eine Beziehung aufzubauen. Schaue so oft als möglich gezielt verschiedene Personen an!

     

    daher:

  8. Verzichte auf Powerpoint!
    Ja! Es gibt Überschriften oder Statistiken, die Deine Präsentation oder Referat unterstützen können. Aber auch nur das! Gib Deine Expertenposition nicht an Powerpoint ab! Alles, das sich auf den Folien findet hast Du verfasst!!  Powerpoint u.ä. (auch Flipcharts!) fördern, dass Du dich von Deiner Gruppe wegdrehst! Sie sehen Deinen Rücken! Bedenke immer die o.a. Schallwellen und Deine Blicke! Gegen ein zusammen fassendes Hand-out oder Email zum Abschluss ist nichts zu sagen.

     

  9. Kurze Vorträge sind beliebt!
    Bleibe präzise, gib das Wichtigste wieder und schweife nicht vom Thema ab!
    Wenn es nichts mehr zu sagen gibt, dann gibt es nichts mehr zu sagen 😉

     

  10. Plane Zeit für Fragen ein!
    Gib zum Abschluss Deiner Präsentation oder eines Kapitels die Möglichkeit Fragen zu stellen. Das gibt noch einmal die Gelegenheit Unklarheiten oder Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
    Fragen haben auch einen positiven Nebeneffekt: Wie es scheint ist Dir Dein Publikum gefolgt und es konnte Deine Informationen verarbeiten 🙂

     

    und das Wichtigste zum Schluss: 

  11. Du bist ein Mensch!
    Pannen, Blackouts oder Fehler sind menschlich! Echtes Bemühen wird mit Sympathie belohnt! Es macht vor allem wesentlich mehr Freude mit einem Menschen in Kontakt zu sein als mit einer Maschine!

 

 

 
 
  • Brauchst Du Hilfe, um eine positive Einstellung zur nächsten Präsentation zu gewinnen? Ich stehe Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Nimm dafür bitte Kontakt  mit mir auf!
 
  • Welche Tipps und Tricks kennst Du, um eine Präsentation, Vortrag oder Referat erfolgreich zu gestalten? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!
 
 
(Dies Liste ist persönlich und sicherlich unvollständig, aber als Einstieg oder Hilfe sollte doch der eine oder andere Punkt für Dich passen ;-).  Es gibt Expert/-innen, die sich mit Rhetorik beschäftigen und dich zu einem/-er professionellen Vortragenden/-in ausbilden können.) 
 
 
 
 
Welcher Rede-Typ bist Du?

A: Ich mache es, damit es (endlich) vorbei ist oder

B: Ich will meinem Gegenüber etwas vermitteln bzw. mitgeben.

Wenn Du dich zum Typ A zählst empfehle ich Dir dich mit Typ B anzufreunden! 😉 Du hältst bei Deinen Vorträgen das Zepter in der Hand. So kannst Du bestimmsen, sich die Situation entwickelt! Soll Spaß oder Angst im Vordergrund stehen? Wie siehst Du Dein Publikum? Sitzen wir im gleichen Boot und betrachtest Du sie als Deine Richter/-innen? Mit Freund/-innen und Kolleg/-innen redet es sich doch gleich leichter! 🙂

 
 
 
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Ein Spaziergang in frischer Luft bringt auch frische Gedanken

Im spazieren gehen gute Ideen finden

 

In frischer Luft spazieren gehen bringt auch frische Gedanken!

Du sitzt im Büro schon länger an einer Aufgabe, und dir will einfach keine gute Lösung einfallen. Kurz nachdem Du das Büro verlassen hast, ist sie plötzlich da – die brillante Idee, so langersehnt und doch so einfach.

Erkennst du dich in dieser Situation wieder? Ich auch! Was früher nur ein verschwommenes Gefühl war, ist dank Forschern der Santa Clara Universität eine studienbewiesene Erkenntnis: Beim Gehen wird unser Denken kreativer. Beim Spazieren gehen verbinden sich Körper, Geist und Seele. Die so ganzheitlich freigesetzte Schwingung bringt unsere Kreativität in Schwung. 

Neben der kreativen Komponente werden auch Frischluft getankt, eine Auszeit von der Routine genommen und der Körper in Bewegung gesetzt. Nicht zu unterschätzen ist auch die gute Portion Selbsterkenntnis.

Meine persönlichen Empfehlungen für einen kreativen Spaziergang:

  • gehe alleine!
  • nimm Strecken die du bereits (sehr) gut kennst!
  • lass dich nicht ablenken (Hund, Smartphone, Fotokamera, etc.)!
  • finde deine eigene Geschwindigkeit!
  • gehe konsequent dein Tempo (auch bergauf und -ab)!
  • nimm deine Gedanken wahr, be-/verurteile sie nicht!
  • mache eine kurze Pause und nimm deine Umgebung intensiv wahr (hören, riechen, sehen, fühlen)!  – was lässt sich entdecken?
 
für Fortgeschrittene:
  • nimm ein Aufnahmegerät und benutze es permanent. Ein Diktiergerät (Smartphone) eignet sich gut um im Gehen deine Gedanken und Ideen festzuhalten
 

Welche Erfahrungen hast du schon mit dieser Methode gemacht? 
Ich freue mich über Kommentare!

Für persönlich und/oder projektspezifische Gespräche bitte ich um Kontaktaufnahme 🙂 

 
 

Weiterführender externer Link: Kreativ-Walk: Eine Kreativitätstechnik in der Natur

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